Menü
Menü
Direkt zum Seiteninhalt

Rechtliches rund um den Hund

Wissenswertes
Tierschutz-Gesetz
und Tierschutz-Hunde-Verordnung

Tierschutzgesetz (TierSchG)
Im Tierschutzgesetz wird im Wesentlichen allgemein geregelt, wie Tiere zu halten, zu behandeln, zu transportieren, zu züchten und zu töten und zu handeln sind. Darüberhinaus kann man Regelungen zu Eingriffen sowie Versuchen an Tieren finden. Es gilt für alle Tiere und regelt die Verantwortung des Menschen für das Tier.

Allgemeine TierSchutz-Hundeverordnung (TierSchHuV)
Diese regelt die Haltung und die Zucht von Hunden. In manchen Fällen wie zum Beispiel während des Transportes, in gewissen Fällen von Tierarztbesuchen und bei Tierversuchen gilt diese Verordnung nicht.


Merkblätter von TVT
(Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.)


Download aller Merkblätter im Themenbereich "Hunde & Katzen" von TVT

Der EU-Heimtierausweis
und Reisen mit dem Heimtier

seit 2015 gibt es einen neuen EU-Heimtier-Ausweis. Die alten blauen bleiben jedoch weiterhin gültig.
weitere Informationen und wie der Ausweis ausgestellt werden muss erfahrt ihr HIER (Wikipedia)

Neue EU-Verordnung für das Reisen mit Heimtieren
In der EU gelten seit 29. Dezember 2014 teilweise neue Bestimmungen für das Reisen mit Heimtieren. Die neue Verordnung (EU) Nr. 576/2013 des europäischen Parlaments und desRates ist am 12. Juni 2013 in Kraft getreten und hebt die dem Reiseverkehr mit Heimtieren seit Mai 2003 zugrundeliegende Verordnung (EG) Nr. 998/2003 auf. Die entsprechende Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013 der Kommission ist am 18. Juli 2013 in Kraft getreten und gilt ebenfalls seit 29. Dezember 2014.

Tollwut-Verordnung von 1991 - Neuester Stand 2014


B A D E N - W Ü R T T E M B E R G

KAMPFHUNDE-VERORDNUNG

Die Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde ist am 16. August 2000 in Kraft getreten.
Eine Verwaltungsvorschrift soll die Umsetzung in der Praxis erleichtern.

Drei Hunderassen
- American Staffordshire Terrier
- Bullterrier
- Pit Bull Terrier

gelten nach der Polizeiverordnung grundsätzlich als besonders gefährlich und aggressiv und damit als "Kampfhunde". Die Halter solcher Hunde können dies durch eine Prüfung widerlegen, die vor einem im öffentlichen Dienst beschäftigten Tierarzt und einem Polizeihundeführer abzulegen ist. Zudem bedarf es einer amtlichen Feststellung durch die Ortspolizeibehörde, dass die Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist.

Die Eigenschaft als Kampfhund gilt zudem bei weiteren neun Rassen

- Bullmastiff
- Staffordshire Bullterrier
- Dogo Argentino
- Bordeaux Dogge
- Fila Brasileiro
- Mastin Espanol
- Mastino Napoletano
- Mastiff
- Tosa Inu

wenn sich Anhaltspunkte auf eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren nach entsprechender Prüfung bestätigt haben und die Kampfhundeeigenschaft daraufhin von der Ortspolizeibehörde amtlich festgestellt wird.

Kampfhunde dürfen nicht gezüchtet oder gekreuzt werden.

Gefährlich im Sinn der Verordnung sind auch Hunde, die - unabhängig von ihrer Rasse - bissig sind, in aggressiver oder gefahrdrohender Weise Menschen oder Tiere anspringen oder zum unkontrollierten Hetzen und Reißen von anderen Tieren neigen.

Für mehr als sechs Monate alte Kampfhunde und für sonstige gefährliche Hunde im Sinne der Polizeiverordnung gilt Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit.

Quelle und weiterführende Links findet ihr auf:

Kampfhundeverordnung PDF KLICK HIER

B A Y E R N

KAMPFHUNDE-VERORDNUNG

QUELLE und weiterführende Links:

In der Bayerischen Kampfhundeverordnung werden zwei Gruppen von Hunden unterschieden:

In der Kategorie 1 (§1 Abs. 1 Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit) sind die Rassen aufgeführt, denen die Kampfhundeeigenschaften Aggressivität und Gefährlichkeit unwiderlegbar unterstellt werden.

Die Kategorie 2 (§1 Abs. 2 Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit) enthält die Rassen, denen diese Eigenschaften widerlegbar unterstellt werden. Das bedeutet, dem Halter ist die Möglichkeit eröffnet, der Gemeinde mittels eines Gutachtens von einem Sachverständigen glaubhaft zu machen, dass sein Hund die unterstellten Eigenschaften nicht besitzt. Er erhält dann ein sogenanntes Negativzeugnis, welches von der Erlaubnispflicht zum Halten und vom Zuchtverbot befreit. Das Negativzeugnis kann allerdings mit Auflagen verbunden werden.

Im § 1 Absatz 3 der Verordnung ist festgelegt, dass ein Hund auch aufgrund seiner Ausbildung mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit zum Kampfhund werden kann. Er muss also bewusst und gezielt "scharf gemacht" worden sein – Hunde die im Hundesport (Schutzdienst) gearbeitet werden oder die sich aus sonstigen Gründen (Deprivationsdefekte, physiologische Erkrankungen usw.) aggressiv zeigen, sind hier nicht erfasst.


Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit
Vom 10. Juli 1992

§ 1
(1) Bei den folgenden Rassen und Gruppen von Hunden sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde stets vermutet:
Pit–Bull
Bandog
American Staffordshire Terrier
Staffordshire Bullterrier
Tosa–Inu.

(2) 1Bei den folgenden Rassen von Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde vermutet, solange nicht der zuständigen Behörde für die einzelnen Hunde nachgewiesen wird, dass diese keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweisen:
Alano
American Bulldog
Bullmastiff
Bullterrier
Cane Corso
Dog Argentino
Dogue de Bordeaux
Fila Brasileiro
Mastiff
Mastin Espanol
Mastino Napoletano
Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
Perro de Presa Mallorquin
Rottweiler.
2Dies gilt auch für Kreuzungen dieser Rassen untereinander oder mit anderen als den von Absatz 1 erfaßten Hunden.
(3) Unabhängig hiervon kann sich die Eigenschaft eines Hundes als Kampfhund im Einzelfall aus seiner Ausbildung mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit ergeben.

§ 2
Diese Verordnung tritt am 1. August 1992 in Kraft.
München, den 10. Juli 1992

Hundeschule Süd - Ihre Hundeschule in Leutkirch
In Ihrer Umgebung / Kreis Ravensburg:  Leutkirch, Isny, Bad Wurzach, Wangen, Kißlegg, Aichtstetten, Aitrach, Legau und Altusried


Terminvereinbarung
haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin

Mail: hundeschule-sued@gmx.de
Mobil: 0174 3960 605
Festnetz: +49 (0)7561 90 65 90

Hundeschule Süd
Rowenski Frank & Butscher Claudia GbR

Postadresse:
Loystraße 3
88299 Leutkirch
Zurück zum Seiteninhalt